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Wohnen und Arbeiten für Geniesser

Die ehemalige „Schokoladenfabrik“ wurde 1908 von dem Architekten T.H. Speckbötel erbaut. Das Dachgeschoss und der Giebel wurden im Krieg zerstört, 1952 wurde die Dachzone wieder hergestellt. Dabei wurde am wesentlichen Gebäude ein Geschoß neu aufgemauert. 1994-97 erfolgte der Umbau zu Büroräumen, Fotostudios und Wohnateliers.

Auf eine historische Rekonstruktion wurde hier bewusst verzichtet, vielmehr gehörte es bei Restaurierung und Umbau zum Programm, die Spuren des Krieges und der Reparaturen danach nicht zu verwischen. So zeigen die Backsteine an den Außenfassaden und im Hof Beschädigungen, die nicht nur dem Zahn der Zeit zuzuschreiben sind. Die Eisensprossen der Treppenhausfenster weisen Verbiegungen auf, die von Hitze und Druck herrühren.

Das schlichte Nachkriegsgeschoss samt seiner Decke auf dem Westteil blieb beim Umbau stehen und die Basis für das neue Dach aus Aluminium-Wellblech, Glas und Stahl, in einer Formensprache, die zwar mit dem Segmentbogen ein Motiv des Backsteingebäudes aufnimmt, vor allem aber die statischen Möglichkeiten und Qualitäten heutiger Baumaterialien zum Ausdruck bringt.