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Denkmalwert

Die ehemalige „Schokoladenfabrik“ wurde unter Verwendung hochwertiger Materialien von den Architekten v. Bismarck + Partner komplett saniert und umgebaut. Am 21.12.1994 wurde sie in die Denkmalliste eingetragen.

Die Umgestaltung nimmt die Zweiteilung der alten Gebäude auf, ein drittes Element hat den Hof und seine angegriffenen Wände vor Witterung zu schützen. Das Sammelsurium von Fenstern wurde durch Thermopaneverglasung in „alter“ Kleinteiligkeit ersetzt. Außer in den Treppenhäusern sind die Eisensprossenfenster auch dort repariert, wo die Nutzung es zuließ.

Beim herumgehen, fallen noch viele Einzelheiten ins Auge: Alte Stahltüren und Betontreppen mit schlicht schönen Eisengeländern, die Fensterlödung am Kesselhaus, die Spuren eines früheren Anbaus an der Nordseite, eine Wohnbaracke aus der Nachkriegzeit…….

Spezifische historische Spuren dieses Gebäudekomplexes an diesem Ort (Stichwort Krieg und Jahre danach) sichtbar zu lassen, und zwar dort, wo es mit der neuen Nutzung am wenigsten kollidiert, die ökonomisch erwünschte und funktional notwendigen Ergänzungen und Neubauten aber in einer heutigen Material- und Formensprache zu realisieren. Dies ist unter Architekten und Denkmalpflegern inzwischen zwar weitgehend Konsens, wird aber unterschiedlich gehandhabt. Abweichungen der Regel sind auch hier zu finden, beispielsweise das auf den „Ostbau“ in Analogie zum Gegenüber eingezogene Nachkriegsgeschoß“.